Schule nach den Weihnachtsferien

Leider mussten auf Grund der hohen Infektionszahlen in Bayern die Schule nach den Weihnachtsferien weiterhin geschlossen bleiben. Das bedeutet für unsere Kinder eine harte Zeit des Distanzunterrichtes, aber auch eine starke Nervenbelastung für die Pflegeeltern. Leider mussten wir schon in der ersten Schulschließung feststellen, dass hier nur an Ein-Kind-Familien gedacht wurde, durch die heutige Erfahrung hat sich dieser Eindruck sehr vermehrt, da wir als Eltern fast den ganzen Tag nur mit Schule ( Videokonferenzen, Telefonate und email zum Nachweis, dass die Kinder zu Hause sind und sehr viel Schulstoff) zu Gange sind. Wenn Kinder in unterschiedlichen Schulen sind, dann verschärft sich die zeitlichen Anforderungen noch gewaltig.

Leider sind aber die Onlineplattformen, die benutzt werden sollten, nur sehr schwierig zu erreichen und wenn die halbe Schulzeit damit verbracht werden muß, dem sich drehenden Zahnrad zuzuschauen, finde ich das nicht zielführend.

Monatelang hatte die Politik Zeit um sich darauf vorzubereiten,  scheinbar wurde einfach nur die Zeit verschlafen, denn wenn jetzt viele Schüler auf die vorgeschlagenen Webseiten und vorgegebenen Portale zugreifen, passiert    NIX NIX und nochmal NIX.

Aber für das Ministerium ist dann alles gut angelaufen.

 

 

 

Lock Down und Schule

Wir haben jetzt den 2. Lock Down mit Schulschließung und Homeschooling und müssen als Eltern ganz sachlich feststellen, dass nichts aus dem ersten im Frühjahr gelernt wurde.

Es wird an jeder Schule scheinbar ohne Vorgabe verbindlicher Art gearbeitet.

Jede Schule benutzt andere Web-Plattformen, aber eins ist hier gemeinsam, es wird wahnsinnig Zeit verbraucht, um sich an diesen Seiten anmelden zu können, wenn es überhaupt funktioniert.

Jede Klasse macht die Durchführung des Homeschooling anders.

Es wird auch von jeder Klasse davon ausgegangen, dass man nur ein Schulkind zu Hause hat.

Es ist als Elternteil einfach nur frustierend, wenn der ganze Tag für die Aktionen des Homeschooling verbraucht werden muss. Erste Aktion um kurz nach 08.00 Uhr letzte Videokonferenz 17,00 Uhr. Die Kinder haben keine Lust mehr und wir als Eltern sind dadurch in der Übernahme von Lehrertätigkeit sehr belastet.

Und ganz befremdlich erscheint, dass unser Kultusministerium ganz stolz behauptet, die Schulen sind auf den Distanzunterricht vorbereitet.

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