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Ein herzliches Willkommen

beim Ortsverein

„PFAD für Kinder, Verein der Pflege- und Adoptivfamilien in Bayreuth und Umgebung e.V

Diese Informationsseiten sind in erster Linie dafür gedacht, Bayreuther und Oberfränkische Pflegeeltern in ihrer schönen, aber immmer schwieriger werdenden Aufgabe sachdienlich, ehrlich, offen und ungeschminkt zu informieren und zu unterstützen.

Nicht die Kinder werden schwieriger, sondern das Umfeld, in dem diese Kinder aufwachsen. Es mangelt oftmals an der Verlässlichkeit der Aussagen und Handlungsweisen der Jugendämter, bei denen das Kindeswohl teilweise  ein sehr dehnbarer und in allen Richtungen auslegbarer Begriff geworden ist und an der Umsetzung politisch festgelegter Regeln und Vorgaben, z.B. dem Spardruck in der Jugendhilfe usw. 

Leider müssen hier nicht nur Pflegefamilien, die sich sehr für ihre KInder einsetzen, emotional und auch finanziell leiden, sondern auch und das dann massiv, fast volljährige und volljährige Pflegekinder. Aus dieser Erkenntnis heraus, ist es kein Wunder, dass es so wenige Pflegekinder schaffen, auf eigenen Füßen zu stehen und ihr Leben selbst zu bestimmen. Es vermehrt sich hier der Eindruck, dass von politischer Seite ( von Kommunal- bis Bundespolitik ) das Wohlergehen von Pflegekindern zwar immer betont wird, aber die Realität oft anders aussieht. Wenn ein paar Euronen bei einem Kind gespart werden können, ist das immer ein Gewinn für das Jugendamt, allerdings sehr oft auf Kosten der Pflegeeltern bzw. Familien, bei denen z.B.  auf Grund der positiven Entwicklung durch die gelingende Erziehungsarbeit der Pflegeeltern dann der erhöhte Erziehungsbeitrag gestrichen wird. Was widerum dazu führen kann, dass verschiedene kostenintensive Maßnahmen, welche das positive Ergebnis ermöglicht hatte, nicht mehr durchgeführt werden können und der Teufelskreis beginnt wieder beim nächsten Hilfeplan, wo der erhöhte Erziehungsbeitrag wieder diskutiert werden muß.

Nur so kann man auch verstehen, wenn ein ehemaliges volljähriges Pflegekind zur erfahrenen Jugendhilfe sagt:

"Hättet ihr mich da gelassen, wo ich war, wäre zwar auch nichts aus mir geworden, ich hätte aber nie gesehen, wie es auch hätte anders möglich sein können.  Das Erwachen und Ankommen in der Realität hätte nicht so weh getan."

 

In eigener Sache:

Nachdem durch massive, wissentlich falsche Unterstellungen und Anschuldigungen einer Kindeswohlgefährdung seitens des Jugendamtes Bayreuth, Heimkinderdienst gegenüber dem Vorsitzenden, geführt wurde und die bestehende Vormundschaft entzogen werden sollte, kam seine Vorstandsarbeit nachvollziehbar zum Erliegen. Die Arbeit des Vereins ruhte deshalb, da sich auch andere Vorstandsmitglieder mit diesem Jugendamt auseinander setzen mussten.

Leider ist der entstandene Eindruck, unser Verein sollte ausradiert werden, nicht von der Hand zu weisen.

Im Frühjahr 19 wurde dann familiengerichtlich festgestellt, dass zu keinem Zeitpunkt eine Kindeswohlgefährdung durch den Vorsitzenden bestanden hat. Dieser Feststellung hat sich dann im Schlichtungsverfahren auch das Jugendamt Bayreuth angeschlossen. Leider waren die wissentlich falschen Anschuldigungen und falschen Unterstellungen vom Jugendamt nicht einmal eine Entschuldigung wert.

Aus diesem Grunde und der gesehenen Notwendigkeit werden wir wieder unsere Arbeit ab September 2019 aufnehmen.

Wir nutzen diese erzwungene Neuausrichtung auch dazu, die Mitgliedsanträge und bestehende Mitgliedschaften jetzt datenschutzrechtlich konform zu gestalten.

Alle Mitglieder müssen sich deshalb neu anmelden, auch die Beitragszahlung wird nach datenschutzrechtlichen Kriterien neu geregelt.

Wir vertreten jetzt unsere Meinung und die Interessen unserer Mitglieder absolut eigenständig, offen und ehrlich und unabhängig. Wir treten für eine sichere Zukunft unserer Pflegekinder ein.

Wir bieten für unsere Mitglieder kostenfreie Beratung, Infos rund um das Pflegeekinderwesen, leisten Hilfen und Unterstützung in Krisenfällen.

Wir unterstützen den aktiven Kinderschutz, weil uns alle Kinder, auch die von schwierigen Eltern wichtig sind


Aber – ein Pflege- und Adoptivelternverein kann nur so stark sein,
wie er von Pflege- und Adoptivfamilien unterstützt und getragen wird
und dieses durch eine ( aktive ) Mitgliedschaft gezeigt wird.
Wir wollen, dass unsere Arbeit in den Familien von den Jugendämtern geachtet wird.

Dazu brauchen wir Ihre Hilfe, denn 
Pflegefamilien sind keine billigen Leistungserbringer der Jugendhilfe.
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Wie Sie uns finden